Biography
Deutsch (kurz)

In den letzten beiden Jahrzehnten hat sich der deutsche Organist Jens Korndörfer (D.Mus.) international als Interpret, Pädagoge und Kirchenmusiker etabliert.

Gefeiert als „Virtuose in der großen romantischen Tradition“ dessen „Interpretationen musikalisch zutiefst befriedigend und gleichzeitig fesselnd sind“ (The American Organist), ist Korndörfer regelmäßig zu Gast in renommierten Kirchen, Konzertsälen und Festivals. Besondere Höhepunkte waren u.a. Davies Symphony Hall in San Francisco, Merrill Auditorium in Portland (ME), Duke University Chapel, das Montreal Bach Festival, die Kathedralen in Washington, Berlin, Paris, Salzburg, Oslo, und Moskau, Westminster Abbey in London, Suntory Hall in Tokyo, Kyoto Concert Hall, und das Cultural Centre in Hong Kong.

Korndörfers Repertoire reicht von der Renaissance bis zum 21. Jahrhundert, einschließlich Transkriptionen, Auftragskompositionen und Uraufführungen. Er ist ein gefragter Kammermusikpartner, hat mit Orchestern konzertiert, und vier CDs aufgenommen. Bei Konferenzen und an Universitäten hat er weltweit Meisterkurse gegeben und Vorträge gehalten, seine Aufsätze wurden in Fachzeitschriften veröffentlicht.

Als leidenschaftlicher Pädagoge hat Korndörfer zunächst am Agnes Scott College (2014-19) unterrichtet und seit 2017 den erfolgreichen Wiederaufbau des Orgelstudiengangs an der Georgia State University geleitet. Der umfassende Studiengang ist, auch durch Praktika in Zusammenarbeit mit großen Kirchen in Atlanta, darauf ausgelegt die Studierenden auf eine erfolgreiche Karriere in der Kirche und im Konzert vorzubereiten.

An der First Presbyterian Church of Atlanta (GA) leitet Korndörfer als Director of Worship and the Arts, and Organist ein florierendes Musik- und Kulturprogramm. So wurde in den letzten Jahren z.B. die Hauptorgel von den Firmen Klais (Bonn) und Schlueter (Lithonia, GA) generalüberholt, erweitert und neuintoniert, und ein neuer Steinway D Konzertflügel wurde angeschafft.

Dank der Zusammenarbeit mit den großen kulturellen Organisationen Atlantas (Symphonieorchester, Oper, und HIGH Museum of Art), der Einführung von Programmen die Minderheiten fördern, und interdisziplinären Vortragsreihen hat Korndörfer die Reichweite und den Erfolg des Programms erheblich erweitert.

Seine Studien am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris, dem Oberlin Conservatory in den USA, der McGill University im kanadischen Montréal und der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth hat er mit den höchsten Auszeichnungen abgeschlossen. Prägende Lehrer waren u.a. Olivier Latry, Michel Bouvard, James David Christie und Ludger Lohmann.

Als Organist in Residence am Konzertsaal Kitara in Sapporo, Japan (2005-06), gewann Korndörfer einen umfassenden Einblick in die einfallsreichen und kreativen—und sehr erfolgreichen—Werbemaßnahmen der Verwaltung des Konzertsaals. Seitdem ist sein Hauptziel die Kultur und vor allem die Orgel so beliebt und erfolgreich zu machen wie sie es in Sapporo waren.

www.jenskorndoerfer.com

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